Vom 17.05. – 20.05.2025 war eine Gruppe von 26 Bürgern aus dem Amt in unserer Partnergemeinde Sèvre & Loire.
Die Gruppe flog am Samstagabend mit der Fluggesellschaft Volotea von Hamburg direkt nach Nantes. Dort wurden wir mit Kleinbussen und PKWs
abgeholt und nach St. Julien de Concelles gefahren, wo die Gastfamilien warteten.
Der Sonntag, 16.05.2025 war erst ein Familientag. Die Gastfamilien unternahmen mit ihren Gästen verschiedene Ausflüge: an die Loire, zu
einem Erdbeerfest in der Umgebung, zu einem Oldtimertreffen und eine Familie fuhr sogar an den Atlantik.
Um 18.00 Uhr gab es in Barbechat einen gemeinsamen Abend, an dem auch Bürgermeister teilnahmen. Erst fand ein Begrüßungsumtrunk statt, anschließend gab es herzhafte
Galettes und süße Crèpes zu essen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Bretonische Band „BOUCAN DE MERS“, einige tanzten auch zur Musik.
Das französische Komitee wird nun „Eurojumelages Loire-Divatte“ genannt. Es wurde umbenannt, um das Bedürfnis der Erneuerung und Wiederbelebung des Komitees zu zeigen
und um die Tätigkeiten und Verbindungen zu den europäischen Partnerschafts-städten voranzutreiben. Es gibt im neuen Verwaltungsrat im Eurojumelages Loire-Divatte verschiedene sogenannte Arbeitskreise
mit jeweils einem Vorsitzenden.
Als Gastgeschenk bekamen dieses Mal alle Gastgeber das gleiche Geschenk: Verpackt in einer Papiergeschenktüte ein von den
Hermann-Jülich-Werkstätten bedrucktes Buch, einen Kugelschreiber, einen Leinenbeutel mit dem Europa-Logo und ein Jahrbuch des Amtes Trittau. – Unserem Amtsvorsteher Jens Feldhusen wurde ein von einem
Künstler gemaltes Bild von St. Julien de Concelles überreicht.
Unser Amtsvorsteher hat die Franzosen im Mai 2026 zu uns eingeladen.
Am Montag, 19.05.2025 fand ein Tagesausflug in einem Reisebus statt.
In Tiffauges besichtigten wir das mittelalterliche Schloss, eine der größten Anlage des Westens. Erst gab es eine Einführung mit einem 3
D-Film, anschließend wurden uns die Kriegswaffen und Kampftechniken gezeigt. Danach gab es ein Ritterturnier und es wurden mittelalterliche Maschinen vorgeführt, darunter das größte Trebuchet
Frankreichs mit Schusshöhen von über 160 Metern.
Mittags gab es ein von den Gastgebern mitgenommenes Picknick vor der Burg. Leider fing es etwas an zu regnen.
Gegen 15.00 Uhr holte uns der Bus ab und wir fuhren nach Gétigné. Dort fand eine geführte Besichtigung der Garenne-Lemot statt. Wir
spazierten durch den Park, der mit seinen Kiefern und Pinien, Gebäuden und Statuen an italienische Landschaften erinnert.
Da wir noch etwas Zeit bis zur verabredeten Rückkehrzeit hatten, hielt der Bus in Clisson bei der Bar Hellcity an. Dort fanden auf dem
Gelände schon die Vorbereitungen für das Hellfest, ein Heavy Metal Festival im Juni, statt.
Am Dienstag, 20.05.2025 besuchten wir in Landreau das Lycée de Briacé. Dieses ist ein katholisches Gymnasium mit Internat. Hier werden die Schüler im Weinbau und
Landwirtschaft ausgebildet. Uns wurde der Weinanbau erklärt und anschließend fand eine Weinprobe statt. Danach gab es ein Buffet mit von den Gastgebern zubereiteten Leckereien.
Um 15.00 Uhr hieß es Abschied nehmen und wir fuhren in Kleinbussen und PKWs zum Flughafen.
Gegen 21.30 Uhr waren dann alle mit vielen schönen Eindrücken wieder zu Hause.
Am 18.06.2025 fand ein Nachtreffen der Teilnehmer der Frankreichreise statt, um Fotos und Erlebnisse auszutauschen.
Vom 07.05. – 11.05.2024 sind 24 Personen nach Frankreich geflogen und 6 Personen fuhren mit dem Auto.
Am Dienstag, 07.05.2024, flog um 12.00 Uhr die Gruppe von Hamburg über Frankfurt nach Nantes.
Der Abflug um 12.00 Uhr in Hamburg war pünktlich. Nach etwas über 3 Stunden Aufenthalt am Frankfurter Flughafen fuhr uns der Flughafenbus zu einem kleineren, auf einem
Außenbereich stehenden Flugzeug.
Kurz bevor wir starten wollen, erfuhren wir, dass ein Teil am Flugzeug defekt war. Es musste erst ein Ingenieur zur Reparatur kommen. Wir saßen 70 Minuten im
Flugzeug.
In Nantes angekommen, wurden wir mit drei Kleinbussen abgeholt.
Gegen 20 Uhr kamen wir in St. Julien des Concelles an und es gab eine kurze Begrüßung.
Die Gastgeber warteten schon. - Das Abendessen fand in den Familien statt.
Am Mittwoch, 08.05.2024 besichtigten wir in zwei Gruppen ein Weingut. (Da außer uns Deutschen auch noch 8 Engländer vor Ort waren, wurden wir
in Gruppen eingeteilt.)
Wir gingen durch die Weinfelder und der Winzer erzählte uns viel über den Weinanbau. Dieser Winzer, wie auch viele andere in der Region, haben auf Bio umgestellt.
Zwischen den Weinstöcken wachsen Gräser usw.
Anschließend konnten alle die verschiedenen Weine kosten und auch kaufen.
Nach dem Mittagsessen in der Familie besuchten wir den Bio-Gemüseanbaubetrieb „Les Jardins“.
Anschließend fuhren wir nach Sainte Radegonde bei Le Loroux Bottereau zur Soma-Brauerei. Dieser Familienbetrieb befindet sich inmitten eines 28 Hektar großen
Bauernhofes an den Hängen von La Divatte.
Dort wurde uns das Bierbrauen erklärt, anschließend konnte man die verschiedenen Biere trinken. Auch die handwerklich hergestellte Limonade schmeckte köstlich.
Währenddessen wurden in dieser Brasserie die Tische für das gemeinsame Essen hergerichtet.
Um 19.30 Uhr wurden alle noch einmal begrüßt und gab es diverse Reden des Bürgermeisters von St. Julien de Concelles, des Präsidenten des Französischen Komitees Laurent
Chardron, der Präsidentin des englischen Vereins „Totton & Eling Twinning“ Sharon Brown sowie unseres Amtsvorstehers Jens Feldhusen.
Jessica Behn und Florence Carlier übersetzten die Reden jeweils.
Ab 20.00 Uhr sorgte eine Zweier-Frauen-Band für musikalische Unterhaltung mit Geige, Akkordeon und Gesang.
Unser Amtsvorsteher Jens Feldhusen überreichte unser Gastgeschenk:
Ein mit hiesigen Spezialitäten gefüllter Präsentkorb.
Um 20.30 Uhr begann dann (endlich) das Essen.
Als Vorspeise gab es drei verschiedene Salate und Brot (Thunfischsalat, Glasnudelsalat und Nudelsalat), danach drei verschiedene warme Speisen (Wurstragout mit Reis,
Schweinebraten mit Gemüse und Kartoffeln und als vegetarisches Gericht eine Lasagne), danach gab es eine Käseplatte und als Dessert wählte man Zitronen- oder Schokolendenmousse und einen Kaffee. Zum
Trinken wurden Weiß-, Rosé- und Rotwein sowie Wasser auf die Tische gestellt. Es war ein sehr schöner, fröhlicher Abend, den alle genossen. Die Musikerinnen spielten auch Songs, wo alle mitsingen
konnten. Einige tanzten zur Musik.
Am Donnerstag, 09.05.2024 fand ein Tagesausflug zur „Mine bleue“ (Schieferbergwerk) in Segré und zu einer Schokoladenfabrik statt.
Für alle hieß es früh aufstehen. Bereits um 7.00 Uhr fuhren die Gäste und Gastgeber
(80 Personen) in einem Doppeldeckerbus vom Palais des Congrès in Le Loroux Bottereau los.
Die Fahrt nach Segré, in der Nähe von Ancenies, dauerte fast 1 ½ Stunden.
Die Mine bleue ist ein altes Schieferbergwerk, in dem mehrere hundert Minenarbeiter zu Beginn des 20. Jahrhunderts (von 1916 – 1936) arbeiteten.
Wir wurden wieder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die 2. Gruppe, in der wir waren, wartete noch bis 9.30 Uhr. Unter Tage dauerte die Führung 1 ½ Stunden und oben noch
einmal ca. 30 Minuten.
Alle Teilnehmer mussten einen blauen Schutzhelm aufsetzen, bevor es mit dem Fahrstuhl in 126 m Tiefe ging.
Unten in der Mine sind die Temperaturen sehr niedrig und fast konstant bei 13° C. Als wir mit Fahrstuhl unten ankamen, war es ganz still. Auch wenn es etwas beleuchtet
war, musste man sich erst an die Dunkelheit gewöhnen.
Nachdem wir einige Treppenstufen hinabgestiegen sind, fuhren wir mit einem kleinen, engen Zug durch die Mine.
An einer Höhle angekommen, waren wir sehr beeindruckt. Es handelt sich um eine Kammer, in der Schiefer abgebaut wurde. Die Ansicht war ergreifend, seit langem scheint
sich hier nichts verändert zu haben. Die Vorstellung, dass man hier zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts zehn Stunden pro Tag schwitzte, um das blaue Gold zu fördern, erahnt man, wie schwer die
Arbeit war.
Uns wurde viel über die Tätigkeiten in der Mine erzählt. In unserer Gruppe übersetzen Denise zum Felde und Jessica Behn ins Deutsche.
Beim Gang durch die Höhle wurden anhand von lebensechten Figuren die verschiedenen Tätigkeiten der Schwerstarbeit dargestellt und erklärt.
Auch Esel arbeiteten dort unten. Sechs Tage mussten sie unten leben und danach durften sie einen Tag hoch zur Erde.
Um zu ihrem Arbeitsplatz in der Mine zu kommen, gingen die Arbeiter eine halbe Stunde sogenannte Stufen hinunter in die Mine, arbeiteten dort und zum Feierabend dauerte
der Aufstieg manches Mal auch 90 Minuten. Sie hatten eine zwanzig minütige Pause. Der Ab- und Aufstieg wurde nicht bezahlt, die Pause aber ja. Auch erhielten die Arbeiter pro Tag eine Flasche Wasser,
Milch oder Wein.
Den Minenarbeitern wurden Häuser in der Nähe zur Verfügung gestellt. Während die Männer unten in der Mine arbeiteten, eröffneten viele Frauen ein kleines Café, um noch
zusätzliches Geld zu verdienen.
Nach der Rückkehr an die Erdoberfläche wurde uns das Schiefer-Spalten gezeigt. Dabei wird der Schiefer in feine Platten gespalten. Dieser wird zum Dachdecken
verwendet. Das ist ein technischer Prozess, der eine besondere Leistung darstellt.
Anschließend fuhr der Bus nach Noyant. An dem idyllischen Plätzchen „Circuit de pèche“ fand an einem See das Mittagessen statt. Die Gastfamilien brachten ein Picknick für ihre Gäste mit.
Am Nachmittag fuhr der Bus nach Candé, wo wir noch die Chocolaterie Guisabel besichtigten.
Dort wurde uns etwas über die Geschichte der Schokoladenfabrik erzählt, die Entstehung der verschiedenen Schokoladen und die Herstellung der Pralinen und
Schokoladenfiguren. Jeder Teilnehmer erhielt ein Schächtelchen mit 5 Pralinen und während des Erzählens wurde uns gesagt, welche Schokolade wir nun probieren sollten.
Anschließend konnte man im dazugehörigen Shop noch einkaufen.
Jessica übersetzte für uns ins Deutsche und Julie Gruau ins Englische.
20.00 Uhr war der Bus dann wieder in Loroux-Bottereau. Das Abendessen erfolgte in den Gastfamilien.
Die langjährige Mitarbeiterin im französischen Komitee, Pierette Lehais wurde verabschiedet.
Dann hieß es Abschied nehmen, was natürlich immer dauert. - Um 15.00 Uhr fuhren wir in drei Kleinbussen nach Nantes zum Flughafen.
Wir flogen von Nantes über Frankfurt zurück nach Hamburg, wo wir um 22.35 Uhr landeten. Gegen Mitternacht waren dann alle zu Hause.
Wir reisten mit Sonnenschein nach Frankreich und hatten die ganz Zeit über schönes Wetter.
Das französische Komitee hatte sich mit der Organisation des Programms, welches sehr schön war, wieder sehr viel Mühe gegeben.
Alle Teilnehmer kamen mit tollen Erinnerungen nach Hause.
Es wurden neue Freundschaften geschlossen und alte Freunde trafen sich wieder.
Nun freuen wir uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Frankreich.
Gaby Pulst
Vorsitzende des Arbeitskreises Frankreich
2024
Vom 17.05.2023 (Mi) bis 21.05.2023 (So) waren 18 französische Freunde bei uns im Amt Trittau. 16 Personen reisten in zwei Minibussen und 2 Personen
mit dem Flugzeug an. Alle waren wieder in Familien untergebracht.
Nach der Ankunft gegen 18 Uhr wurden die Gäste im Amtshaus in Trittau kurz begrüßt und fuhren dann mit ihren Gastgebern nach Hause. Nach einer 17
stündigen Fahrt waren sie sehr geschafft.
Am Himmelfahrtstag, 18.05.2023, unternahmen die Gäste und Gastgeber vom Parkplatz in Hamfelde eine Wanderung zum Hahnheider Turm. Unterwegs wurde
gesungen und für eine leichte Verpflegung war auch gesorgt.
Anschließend trafen sich alle zum gemeinsamen Kaffeetrinken in der Wassermühle in Trittau. Mitglieder des Europakomitees hatten dafür Kuchen
gebacken.
Am Freitag, 19.05.2023, fand ein Tagesausflug ins Alte Land zum Bio-Herzapfelhof Lühs statt.
Nachdem wir lange auf den Bus warten mussten, konnte der Ausflug um kurz vor
10 Uhr doch noch starten. Der Bus fuhr durch Steinwerder, über die Köhlbrandbrücke und Finkenwerder nach Jork, wo wir um 11.10 Uhr ankamen.
Dort wurden wir von Herrn Lühs begrüßt. Er erzählte uns etwas über die Geschichte des Hofes und wir gingen durch den Herz-Apfel-Garten, wo über 250
Apfelsorten wachsen. Viele Bäume sind nur mannshoch, so dass die Äpfel leichter gepflückt werden können. Leider war die Apfelblüte schon fast vorbei.
Danach fuhren wir mit dem Apfelexpress durch die weitläufige Plantage. Wir saßen
in riesigen Apfelholzkisten, die von einem Trecker gezogen wurden. Anschließend zeigte Herr Lühs uns die moderne Apfelsortiermaschine und
Lagerhalle.
Im Hofcafé waren die Tische für uns schon eingedeckt und wir aßen gemeinsam eine leckere Gemüsesuppe. Natürlich konnten auch Äpfel gegessen und
Apfelsaft getrunken werden.
Nach kurzer Freizeit auf dem Apfelhof, in der auch Einkäufe im Hofladen getätigt wurden, fand eine kurzfristig angesetzte Komiteesitzung des AK
Frankreichs und dem französischen Komitee statt.
Den Anwesenden wurde mitgeteilt, dass Laurent Chardron jetzt der Präsident des französischen Komitees ist und gleichzeitig zuständig für die Jugend.
Michelle Maindon ist die Stellvertreterin und zuständig für den Erwachsenenaustausch. Neu im Team ist Marie-Christine Coffilieres als Schriftführerin. Die Schatzmeister sind Isabelle Lecetre und
Odile Saloux.
Es wurde ein Termin für den Besuch im nächsten Jahr in Frankreich gesucht und das Himmelfahrtswochenende (08.05. – 12.05.2024) vorläufig festgelegt.
Wir können aber noch nichts genau absprechen, da bei uns erst noch ein/e neue/r Amtsvorsteher/in gewählt wird und der/die auch zusagen muss
Unsere französischen Freunde möchten wieder zum Herbstmarkt nach Trittau kommen, der am 07.10. und 08.10.2023 stattfindet.
Die Franzosen wünschen sich, dass auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe von uns auf dem Weihnachtsmarkt nach St. Julien de Concelles vertreten
ist.
Gegen 15 Uhr fuhr der Bus nach Finkenwerder. Dort kam auch gleich ein Schiff der Linie 62 an. Obwohl das Schiff ziemlich voll vor, fanden alle die
„Überfahrt“ sehr schön. An den Landungsbrücken hatten wir wieder kurze Zeit zur freien Verfügung, bevor uns der Bus zurück nach Trittau fuhr.
Der Busfahrer „Vladimir“ (K-D-E-Bustouristik) war sehr nett. Er erzählte uns viel über die Sehenswürdigkeiten Hamburgs, an denen wir vorbei fuhren.
Florence oder Jessica übersetzten für die Franzosen.
Samstag war erst ein Familientag. Einige Gastgeber fuhren nach Hamburg, zur Elbphilharmonie, nach Schwerin oder Ratzeburg.
Um 17 Uhr trafen sich alle am Europaplatz in Trittau. Dort wurde der von den Jugendlichen des Jugendaustausches gestaltete Wegweiser zu unseren
Verschwisterungen feierlich eingeweiht. Eine Künstlerin war sogar anwesend.
Der Männergesangverein sang einige Lieder und es wurden kurze Reden gehalten. Vor dem Amtshaus wurde noch ein Gruppenfoto gemacht.
Anschließend fuhren alle mit ihren PKWs nach Lütjensee zum Dorfgemeinschaftshaus. Nach kurzen Reden von Laurent, Michelle, dem stellvertretenden
Amtsvorsteher Karsten Lindemann-Eggers und Jessica wurde das Buffet eröffnet. Es gab warmes Kassler, Krautsalat, Kartoffelsalat mit Majonäse, Speckkartoffelsalat, Nudeln mit Gemüse, Nudeln mit
Tomatensoße, Brot und zwei Dips dazu, eine Käseplatte und zwei verschiedene Desserts in Gläschen.
Auf den Tischen standen Weiß- und Rotwein sowie Wasser. Wer etwas Anderes trinken wollte, z.B. Bier oder andere Softdrinks, bestellte es an der
Bar.
Für eine kurze musikalische Unterhaltung trat eine ukrainische Mutter mit ihren zwei Söhnen auf. Die Frau erzählte etwas zu den Stücken bzw. sang,
der ältere Junge spielte Gitarre und der jüngere Sohn sang dazu.
Am Sonntag fand in Grande ein gemeinsames Abschiedsfrühstück statt. Mitglieder des AK Frankreichs bereitete die Tische vor und kochten Kaffee. Alle
Gastgeber steuerten etwas für das Frühstücksbuffet bei.
Die französischen Gäste konnten sich für die Fahrt selbst ein Picknick zubereiten. Dazu hatte Ulrike Stentzler für die französischen Gäste
Leinenbeutel vorbereitet. In diesen befanden sich noch kleine Gaben (Lakritzfische, etwas Marzipan und ein Prospekt vom Apfelhof).
Nachdem Michelle als Dankeschön für ihre langjährige Tätigkeit von der Amtsvorsteherin ein Körbchen erhielt (Kleinigkeiten vom Apfelhof), wurden die
Gäste verabschiedet.
Um 11.30 Uhr fuhren die zwei Minibusse zurück nach Le Loroux-Bottereau, wo sie nach einer langen Fahrt am nächsten Tag um 5.30 Uhr ankamen.
Vielen Dank allen fleißigen Helferinnen und Helfern!!! Mit Eurer Hilfe hat alles gut geklappt und unsere Gäste hatten eine schöne Zeit bei
uns.
Unsere französischen Nachbarn haben Gäste aus ihren Verschwisterungsgemeinden zum diesjährigen Europatag nach Le Loroux-Botteraux eingeladen.
Bei der offiziellen Veranstaltung am Samstag, den 11. Mai gab es zwei Höhepunkte:
Erstens wurden die beidseitigen Verträge zur Verschwisterung zwischen Sèvre & Loire in Frankreich und Ocna-Sibiului in Rumänien feierlich unterschrieben. Zum anderen wurden die Verträge mit
dem Amt Trittau erneuert, da sich die kommunalen Strukturen in Frankreich geändert haben. Alle Vertreter der Partnergemeinden erhielten eine Plakette aus Metall mit dem neuen Emblem des Amtes.
Diese Feierlichkeiten wurden durch die verschiedenen Nationalhymnen einschließlich der Europahymne eingerahmt.
Der Beginn einer langen Freundschaft?
Zum ersten Mal reiste ich mit einer Gruppe zu unserer Partnergemeinde nach Frankreich. Untergebracht war ich bei Marc und
Marie-Jo in dem wunderschön gelegenen und nur aus fünf Häusern bestehenden Dorf Les Jaunaies. Da mein Abitur schon über 45 Jahre her ist, liegen meine Französischkenntnisse tief verschüttet. So
mussten unsere Unterhaltungen auf Englisch geführt werden, denn weder Marc noch Marie-Jo konnten Deutsch. Doch ich hatte vergessen, wie schwierig auch das sein konnte: Marcs Aussprache eher
französisch, sein Vokabular gering. Zum Glück fielen mir im Laufe der Zeit immer mehr französische Vokabeln und auch Redewendungen ein, sodass wir zum Schluss unsere Gespräche schon halb englisch
halb französisch führen konnten. Schade, dass der Aufenthalt nicht länger war, zwei Wochen später hätte ich mich bestimmt wieder problemlos in ihrer Muttersprache unterhalten können.
Die Ankunft gestaltete sich etwas holprig. Aus beruflichen Gründen konnten nicht gleich alle von den Gastfamilien abgeholt
werden. Wir Zurückgebliebenen gestalteten in der Zwischenzeit eine Stellwand mit Bildern und Informationen über Trittau. Da diese „Stellwand“ eher ein Metallgitter war, hatten wir zuerst
Schwierigkeiten, unsere mitgebrachten Unterlagen anzubringen. Und oh weh – es gab nichts zu essen und zu trinken! Da einige zum Frühstück das letzte Mal etwas zu sich genommen hatten, machte sich
dieses Fehlen unangenehm bemerkbar. Erst nach der offiziellen und sehr netten Begrüßung gab es gegen 9:30 Uhr einen späten, aber reichhaltigen Imbiss.
Überhaupt – Gastfreundschaft! Sowohl die Gemeinde Le Loroux-Bottereau als auch die verschiedenen
Gastfamilien brachten sich regelrecht um: üppige und abwechslungsreiche Mahlzeiten, eine wunderschöne, von der Gemeinde organisierte Busfahrt an den Atlantik, unterschiedliche Sightseeing-Fahrten in
die Umgebung oder nach Nantes mit den Gastfamilien, ein Eis für alle in Pornic am Atlantik ….
Bestimmt sehen wir uns nächstes Jahr wieder: Marc, Marie-Jo, Forence, Jean Claude, Michelle und wie sie alle heißen. Und
ich hoffe, dass wir uns ihrer Gastfreundschaft würdig erweisen werden.
Elisabeth Liebau
Jetzt etwas zu unserer Reise, vor ein paar Tagen hat mich unsere Bürgermeisterin - Ulrike Stentzler - gebeten vor der Sitzung des Gemeinderates und den anwesenden
Bürgern Lütjensees etwas über unsere Frankreichreise zu erzählen.
An dieser Stelle möchte ich mich aber zuerst nochmals herzlichst für Jessica´s Engagement, die Arbeit
des Europa-Komitees und bei Arek Grosfeld für seinen Einsatz während der Reise bedanken.
Die Zuhörer im DGH lauschten aufmerksam meinen Worten, angefangen bei den eleganten offiziellen
Begrüßungen, über die Unterzeichnung der neuen Partnerschaften, bis hin zu den abschließenden
Umtrünken, dem "Leben wie Gott in Frankreich" unter dem Klang des französisch-bretonisch-und
rumänischen Musikzaubers. Der Tanzes-Lust wurde gefrönt und das Verlangen nach dem "Hamfelder
Oberförster" war so groß, dass kein Tropfen übrigblieb.
Die Familie "Secher", bei denen rumänische Freunde und ich zu Gast waren, haben wieder alles aus
Küche, Keller und Garten serviert, was zur Lebensfreude beitrug und unsere langen gemeinsamen
Spaziergänge durch Feld, Flur und Weinberge sicher stellte. Noch nie war mir Rumänien so nah!
Die Reise nach Pornic an den Atlantic und ein Grillfest mit vielen Gästen aus Rumänien und der
Nachbarschaft, waren die Krönung der Frankreichreise und das bei strahlendem Sonnenschein,
dem Duft des frisch gemähten Heus auf den umliegenden Feldern und den vielen Wildblumen entlang
der Wege und dafür geschaffenen Freiflächen.
Europa hat wieder ein Zeichen gesetzt. Alle teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und wir Erwachsenen,
so mein Eindruck,waren wieder bezaubert von dem, was Europa für uns bedeutet und
in Zukunft leisten kann!
Liebe Grüße
Eddi Sobina
ich hatte das große Glück, dass mir mit euch zwei kluge, sehr kluge und liebevolle Menschen zugeteilt wurden. Ich könnte mich bei euch bedanken und sagen, es hat mir gut gefallen, doch das wäre viel zu
wenig. Die Politiker sprechen immer von großer Völkerverständigung und wissen eigentlich gar nicht, wie das funktionieren soll. Wir, und damit meine ich euch beide. Arek, Jolanta
und mich, haben in eurem Haus praktiziert, was Völkerverständigung bedeutet. Das wird sicherlich auch in den anderen Gastfamilien so gewesen sein. Es hat mir bei Euch nicht nur gut gefallen, es war
etwas, was ich nicht vergessen werde und dafür herzlichen Dank. Wenn ihr zu uns kommt, werden wir uns bemühen, gute Gastgeber zu sein. Möge es uns gelingen.
Viele Grüsse von Heinz
Auf Einladung des Trittauer Europakomitees hat sich wieder eine französische Delegation am 6. und 7. Oktober am Kunsthandwerkermarkt
beteiligt. Der Markt fand in einer warmen und festlichen Atmosphäre statt, zu der auch
das schöne sommerliche Wetter beitrug.
In diesem Jahr gab es am Verkaufsstand unserer Freunde zwei Neuheiten:
Zunächst einmal hatte sich ein Winzer, Patrice Marchais, Gewinner des
Clémence Lefeuvre-Preises und Mitglied der Bruderschaft der Bretonischen
Ritter, eine Überraschung überlegt, indem er sein Rittergewand anzog.
Diese Aktion, die sehr gut angenommen wurde, förderte den Verkauf ihrer Weine
und Austern. Zudem hatten sie einen Korb mit französischen Produkten vorbereitet,
dessen Gewicht geschätzt werden sollte. An beiden Tagen fand dieses Spiel
statt. Am Sonntagnachmittag wurden die Gewinner bekannt gegeben, die
sich über ihren Preis, nämlich den prallen Korb, sehr gefreut haben.
Wieder einmal konnten unsere Gäste ihre Region erfolgreich bewerben.
Am Samstag haben wir sie zu einem harmonischen Abend bei einem üppigen
Essen in Hohenfelde eingeladen.
Wir freuen uns auf den Besuch aus unserer französischen Verschwisterung in der Zeit vom 09. - 13. Mai 2018.
Wir erwarten rund 40 Gäste, mit denen wir zum Teil schon seit langer Zeit freundschaftlich verbunden sind.
Die Planungen für das Programm laufen auf Hochtouren und wir hoffen, allen Mitreisenden viele neue Eindrücke bieten
und Freundschaften schließen zu können.