Amt Trittau Europakomitee
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Archiv Frankreich

Der Beginn einer langen Freundschaft?

 

Zum ersten Mal reiste ich mit einer Gruppe zu unserer Partnergemeinde nach Frankreich. Untergebracht war ich bei Marc und Marie-Jo in dem wunderschön gelegenen und nur aus fünf Häusern bestehenden Dorf Les Jaunaies. Da mein Abitur schon über 45 Jahre her ist, liegen meine Französischkenntnisse tief verschüttet. So mussten unsere Unterhaltungen auf Englisch geführt werden, denn weder Marc noch Marie-Jo konnten Deutsch. Doch ich hatte vergessen, wie schwierig auch das sein konnte: Marcs Aussprache eher französisch, sein Vokabular gering. Zum Glück fielen mir im Laufe der Zeit immer mehr französische Vokabeln und auch Redewendungen ein, sodass wir zum Schluss unsere Gespräche schon halb englisch halb französisch führen konnten. Schade, dass der Aufenthalt nicht länger war, zwei Wochen später hätte ich mich bestimmt wieder problemlos in ihrer Muttersprache unterhalten können.

Die Ankunft gestaltete sich etwas holprig. Aus beruflichen Gründen konnten nicht gleich alle von den Gastfamilien abgeholt werden. Wir Zurückgebliebenen gestalteten in der Zwischenzeit eine Stellwand mit Bildern und Informationen über Trittau. Da diese „Stellwand“ eher ein Metallgitter war, hatten wir zuerst Schwierigkeiten, unsere mitgebrachten Unterlagen anzubringen. Und oh weh – es gab nichts zu essen und zu trinken! Da einige zum Frühstück das letzte Mal etwas zu sich genommen hatten, machte sich dieses Fehlen unangenehm bemerkbar. Erst nach der offiziellen und sehr netten Begrüßung gab es gegen 9:30 Uhr einen späten, aber reichhaltigen Imbiss.

Überhaupt – Gastfreundschaft! Sowohl die Gemeinde Le Loroux-Bottereau als auch die verschiedenen Gastfamilien brachten sich regelrecht um: üppige und abwechslungsreiche Mahlzeiten, eine wunderschöne, von der Gemeinde organisierte Busfahrt an den Atlantik, unterschiedliche Sightseeing-Fahrten in die Umgebung oder nach Nantes mit den Gastfamilien, ein Eis für alle in Pornic am Atlantik ….

Bestimmt sehen wir uns nächstes Jahr wieder: Marc, Marie-Jo, Forence, Jean Claude, Michelle und wie sie alle heißen. Und ich hoffe, dass wir uns ihrer Gastfreundschaft würdig erweisen werden.

 

Elisabeth Liebau

Ein weiterer Reisebericht..

Jetzt etwas zu unserer Reise, vor ein paar Tagen hat mich unsere Bürgermeisterin - Ulrike Stentzler - gebeten vor der Sitzung des Gemeinderates und den anwesenden Bürgern Lütjensees etwas über unsere Frankreichreise zu erzählen.
An dieser Stelle möchte ich mich aber zuerst nochmals herzlichst für Jessica´s Engagement, die Arbeit
des Europa-Komitees und bei Arek Grosfeld für seinen Einsatz während der Reise bedanken.
 
Die Zuhörer im DGH lauschten aufmerksam meinen Worten, angefangen bei den eleganten offiziellen
Begrüßungen, über die Unterzeichnung der neuen Partnerschaften, bis hin zu den abschließenden
Umtrünken, dem "Leben wie Gott in Frankreich" unter dem Klang des französisch-bretonisch-und
rumänischen Musikzaubers. Der Tanzes-Lust wurde gefrönt und das Verlangen nach dem "Hamfelder
Oberförster" war so groß, dass kein Tropfen übrigblieb.
Die Familie "Secher", bei denen rumänische Freunde und ich zu Gast waren, haben wieder alles aus
Küche, Keller und Garten serviert, was zur Lebensfreude beitrug und unsere langen gemeinsamen
Spaziergänge durch Feld, Flur und Weinberge sicher stellte. Noch nie war mir Rumänien so nah!
 
Die Reise nach Pornic an den Atlantic und ein Grillfest mit vielen Gästen aus Rumänien und der
Nachbarschaft, waren die Krönung der Frankreichreise und das bei strahlendem Sonnenschein,
dem Duft des frisch gemähten Heus auf den umliegenden Feldern und den vielen Wildblumen entlang
der Wege und dafür geschaffenen Freiflächen.
Europa hat wieder ein Zeichen gesetzt. Alle teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und wir Erwachsenen,
so mein Eindruck,waren wieder bezaubert von dem, was Europa für uns bedeutet und
in Zukunft leisten kann!
 
Liebe Grüße
Eddi Sobina

Bürgerreise nach Frankreich/ Le Loroux Bottereau

09.05./ 10.05 bis 13.05./14.05.2019 

Liebe Florence und lieber Jean-Paul

ich hatte das große Glück, dass mir mit euch zwei kluge, sehr kluge und liebevolle Menschen zugeteilt wurden. Ich könnte mich bei euch bedanken und sagen, es hat mir gut gefallen, doch das wäre viel zu wenig. Die Politiker sprechen immer von großer Völkerverständigung und wissen eigentlich gar nicht, wie das funktionieren soll. Wir, und damit meine ich euch beide. Arek, Jolanta und mich, haben in eurem Haus praktiziert, was Völkerverständigung bedeutet. Das wird sicherlich auch in den anderen Gastfamilien so gewesen sein. Es hat mir bei Euch nicht nur gut gefallen, es war etwas, was ich nicht vergessen werde und dafür herzlichen Dank. Wenn ihr zu uns kommt, werden wir uns bemühen, gute Gastgeber zu sein. Möge es uns gelingen.

 

Viele Grüsse von Heinz

 

Unsere französischen Nachbarn auf dem Kunsthandwerkermarkt 2018

Auf Einladung des Trittauer Europakomitees hat sich wieder eine französische Delegation am 6. und 7. Oktober am Kunsthandwerkermarkt
beteiligt. Der Markt fand in einer warmen und festlichen Atmosphäre statt, zu der auch
das schöne sommerliche Wetter beitrug.
In diesem Jahr gab es am Verkaufsstand unserer Freunde zwei Neuheiten:
Zunächst einmal hatte sich ein Winzer, Patrice Marchais, Gewinner des
Clémence Lefeuvre-Preises und Mitglied der Bruderschaft der Bretonischen
Ritter, eine Überraschung überlegt, indem er sein Rittergewand anzog. 

Diese Aktion, die sehr gut angenommen wurde, förderte den Verkauf ihrer Weine
und Austern. Zudem hatten sie einen Korb mit französischen Produkten vorbereitet,
dessen Gewicht geschätzt werden sollte. An beiden Tagen fand dieses Spiel
statt. Am Sonntagnachmittag wurden die Gewinner bekannt gegeben, die
sich über ihren Preis, nämlich den prallen Korb, sehr gefreut haben.
Wieder einmal konnten unsere Gäste ihre Region erfolgreich bewerben.
Am Samstag haben wir sie zu einem harmonischen Abend bei einem üppigen
Essen in Hohenfelde eingeladen.

Wir freuen uns auf den Besuch aus unserer französischen Verschwisterung in der Zeit vom 09. - 13. Mai 2018.

Wir erwarten rund 40 Gäste, mit denen wir zum Teil schon seit langer Zeit freundschaftlich verbunden sind.

Die Planungen für das Programm laufen auf Hochtouren und wir hoffen, allen Mitreisenden viele neue Eindrücke bieten 

und Freundschaften schließen zu können.

 

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