Amt Trittau Europakomitee
Amt Trittau Europakomitee

 

 

 Unsere Aktivitäten im Jahr 2019 

zum Nachlesen, Links unter " Termine "

 

  • Bei Interesse einmal Gastgeber für unsere ausländischen Freunde zu sein
  • oder an eine Reise teilzunehmen, kontaktieren Sie die
  • Europabeauftragte des Amtes Jessica Behn
  • unter : Tel.: 015207619010
  • oder per Mail: jessica.behn@europabeauftragte-trittau.de

 

 

Das Europa von morgen bauen:

 

 

 

Tagung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW)

11. – 13. Oktober 2019

Baunatal

 

 

 

 

 

 

Arbeitsgruppen:

1) Medien, soziale Netzwerke und Städtepartnerschaften - Intergenerationeller Dialog

2) Diversität und Partizipation: Erste Mobilitätserfahrungen im Rahmen von Städtepartnerschaften

3) Berufliche Erfahrungen im Rahmen von Städtepartnerschaften

4) Städtepartnerschaften und Europa: Trilaterale Projekte

5) Projekte zum Erlernen der Partnersprache in Städtepartnerschaften (Zielgruppe: Kinder und Jugendliche)

6) Der Schulaustausch – welche Kooperationsmöglichkeiten für Städtepartnerschaftsvereine?

 

Tipps und Methoden: Wie entwickelt man ein gutes Programm?

1) Jugendbegegnungen - Jugend und Kultur

2) Jugendbegegnungen – Sport

3) 101 Ideen für Städtepartnerschaften

4) Städtepartnerschaften im Dialog mit dem DFJW

Unsere französischen Nachbarn auf dem Kunsthandwerkermarkt in Trittau 2019

Delegation der polnischen Feuerwehr aus Krubin Wieliszew,Skrzeszew, Kałuszyn i Janówek) zur Gast bei FF Köthel - 2019

Gelungener Jugendaustausch  Sommer 2019

Dieses Jahr fand nach 7-jähriger Pause wieder ein Austausch mit unserer französischen Partnergemeinde Sèvre & Loire statt. Eine Begegnung unter Jugendlichen ist uns für die Nachhaltigkeit unserer Europaarbeit wichtig, um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden zu fördern. Ziel dieses Jugendtreffens war es, die jungen Menschen zu motivieren, aktiv an der Gestaltung der Zukunft der Verschwisterungen und der Zukunft Europas mitzuwirken. Die Begegnung fand vom 12. Juli bis zum 19. Juli im Amt Trittau statt. Vom 19. Juli bis zum 27. Juli waren die Jugendlichen in der Partnergemeinde Sèvre & Loire. Sie waren in den Austauschfamilien untergebracht. Während der Aktivitäten waren immer vier Betreuer (zwei Deutsche - Hakima Vogt und Arek Grosfeld - und zwei Franzosen) anwesend und über die gesamte Zeit erreichbar.

Am Freitag, den 12.07. kamen die französischen Jugendlichen mit ihren Betreuern im Reisebus etwas verspätet nachmittags am Schützenplatz an. Dort wurden sie begrüßt und direkt in die Gastfamilien verteilt. Am Abend haben wir mit den Gastfamilien und Organisatoren in Grande gegrillt.

 

Am Samstag sind wir nach Hamburg gefahren, um dort das Rathaus zu besichtigen und an einer sehr lehrreichen Führung teilzunehmen. Anschließend konnten die Jugendlichen in gemischten Gruppen die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt erkunden.

 

Am Sonntag wanderten wir durch das Naturschutzgebiet Hahnheide, wo wir einige interessante Informationen über den Wald erhielten. Unterwegs wurde auch der Aussichtsturm „Langer Otto“ besucht. Wir haben einen schönen Tag im Wald und anschließend bei Simone im Garten verbracht.

Am Montag fand ein professionelles Survivaltraining in Grönwohld statt. Dabei wurden einfache Tricks zum Überleben im Wald gelernt. Da es kühl war, wurde gegen die Kälte heißer Tee organisiert.

 

Am Dienstag ging es morgens erst einmal nach Hohenfelde, um den Reiterhof von Familie Stamer zu besichtigen. 

 

Nachmittags machten wir uns auf nach Lütjensee zum Kreisjugendheim.

Die Fahrt dorthin klappte, trotz kleiner Probleme mit dem Bus gut, dank tatkräftiger Hilfe von Freiwilligen. Am späten Nachmittag wurden in kleinen Gruppen aktuelle politische Themen für die Diskussionsrunde für den nächsten Tag vorbereitet. Anschließend haben wir gegrillt, gespielt und abends eine Disco im Keller des Hauptgebäudes veranstaltet. 

 

Nach dem Frühstück am Mittwoch

wurde aufgeräumt und die Gruppe fuhr mit dem Bus direkt zur Gemeindeverwaltung Trittau zu einem Pressetermin 

und die geplante Europadiskussion.

Die Jugendlichen stellten ihre ausgearbeiteten Themen vor und bekamen zur Belohnung anschließend

ein Eis im Café Griem.

 

Zum Abschluss der Begegnung fuhren alle mit dem Bus

in den Hansapark  nach Sierksdorf und verbrachten

dort einen schönen Tag.

 

                              Am Freitagnachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Frankreich.

Am Samstag gegen 10:30 Uhr sind wir am Ziel angekommen, und zwar in Le Loroux-Bottereau. Dort wurden wir von den Gastfamilien erwartet, die für uns einen Willkommens-Brunch vorbereitet hatten. Dabei wurden wir vom Bürgermeister herzlich begrüßt.  ihren  nach Hause gefahren. Der Nachmittag stand nach der langen Busreise in den Gastfamilien zur freien Verfügung.

 

    Am Sonntag sind wir nach

Parthenay gefahren, wo  wir das internationale Spiele-Festival Flip besucht haben,

auf dem die Jugendlichen verschiedene Gesellschaftsspiele ausprobieren konnten.

 

Auch in den Gassen um den zentralen Platz gab es viele interessante Spiele,

neue und alte,

sogar historische.

 

Am Montagvormittag haben wir eine Rallye durch Le Loroux-Bottereau durchgeführt. Nach dem Mittagessen sind wir nach Le Pallet zum Museum Vignoble gefahren.

Wir haben den Weinanbau besichtigt, und am Ende wurde ein edler Traubensaft ausgeschenkt.

Danach sind wir zu einem Bio-Bauernhof nach La Remaudière gefahren, wo Ziegen gezüchtet werden. Dort konnten wir Ziegenkäse probieren. Der Tag war sehr informativ und interessant.

    Dienstag war unser Tag am Strand von Pornic.Die Jugendlichen konnten sich zwischen Kanufahren und Stand-Up-Paddling entscheiden. Es war mit 38° C sehr heiß an dem Tag, aber am Meer war es mit leichtem Wind gut erträglich.

Wir sind am Mittwoch nach Nantes gefahren. Dort haben wir zwei Fotorallyes unternommen.

Nach der Mittagspause haben wir die Maschinen der beweglichen Giganten,

die uns mit Wasser bespritzt haben. Schließlich waren wir im Zentrum von Nantes bummeln.

 

Am Donnerstagvormittag waren wir uns wieder

im Jugendtreff Le Labo in Le Loroux-Bottereau

und haben Gesellschaftsspiele gespielt.

 

Nach der gemeinsamen Mittagspause sind

wir zu einem Escape-Spiel in Le Landreau gefahren.

Abends gab es als krönenden Abschluss der Woche ein gemeinsames Picknick im Park in Saint-Julien-de-Concelles mit allen Gastfamilien und dem dortigen Verschwisterungskomitee.

Am Freitag ging es - mit einem vierstündigen Aufenthalt in Paris - in Richtung Heimat.

Am Hamburger ZOB haben uns die Eltern erwartet. Die Jugendlichen versprachen sich untereinander, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 

 

Hakima Vogt und Arek Grosfeld

Besuch aus Finnland in Trittau - 2019

 

  Anläßlich des Besuches unserer finnischen Freunde aus Saarijärvi hatten auch wir 2 Finnen als Gäste, beide hießen mit Vornamen Matti.

Bei einem der beiden hatten wir vor Jahren auch einmal übernachtet,

und jetzt kam die Anfrage, ob er kommen und seinen Freund mitbringen könne. Beide Mattis

sind alte Freunde und hatten vor 50 Jahren in den Ferien bei einem Bauern in Neu Schönningstedt gearbeitet. In der Freizeit sind sie dann zu Fuß nach Reinbek getippelt. Sie erzählten uns, daß sie u.a. den Kuhstall ausmisten und Rüben ziehen mussten und dafür die Stunde  66 Pfennig bekamen. Nun wollten sie den Bauernhof wiederfinden, auf dem sie einst gearbeitet hatten. Das war allerdings nicht so leicht,

Neu Schönningstedt ist kein Bauerndorf mehr. Aber wir hatten Glück. Das Gebäude existiert noch, der Bauer war inzwischen ausgesiedelt und auch verstorben. Beide Mattis waren glücklich und strahlten wie zwei Schulbuben.

Und dann ging es los: "Weißt Du noch...?"

 

Selbstverständlich fuhren wir auch nach Reinbek und zeigten ihnen noch andere schöne Orte. Es waren schöne Tage. Unsere beiden Mattis, beide ernstlich krank, waren trotzdem lustig, und wir hatten viel Spaß zusammen. Besonders am Abend vor der Abreise, als wir uns mit Familie Stentzler und den temperamentvollen finnischen Damen, die bei ihnen zu Besuch waren, zusammentaten.

 

Besonders erwähnen möchte ich noch das Konzert in der Wassermühle. Hier spielten Schüler der Musikschule Concertino und 4 finnische Musikerinnen. Die Damen spielten das finnische Instrument Kantele und sangen dazu finnische Volkslieder. Nach dem Konzert gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein mit Speis' und Trank. Auch hier herrschte eine tolle Atmosphäre.

Wir hoffen sehr, daß wir unsere beiden Mattis beim nächsten Besuch in Saarijärvi wiedersehen werden und freuen uns schon jetzt darauf.

Jutta Schumann

Amtsfeuerwehrfest 2019

Ein Abenteuer, wohl mit Folgen…….Teil 2

Zwei Feuerwehren lernen sich kennen  

Das Abenteuer hat letztes Jahr im November begonnen, als drei Kötheler Feuerwehrleute spontan an der Bürgerreise nach Polen teilgenommen haben. Die Kötheler Feuerwehr hat das diesjährige Amtsfeuerwehrfest in Grönwohld zum Anlass genommen, die nette Feuerwehr aus Krubin, Amt Wieliszew, zum Gegenbesuch einzuladen.

Ich wurde gefragt, ob ich bei diesem Treffen als Übersetzer helfen kann. Ich habe mich auf diese Aufgabe gefreut, ohne zu wissen, was überhaupt auf mich zu kam.

Nach einer anstrengenden Nachtfahrt standen drei junge Leute um 3.30 Uhr vor meiner Haustür. Nach nur 5 Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück habe ich sie zu einer anstrengenden Sightseeing-Tour nach Hamburg entführt:

-      Landungsbrücken – mit Bierflasche in der Hand Schiffe begucken

-      Elphi besuchen – ohne Wartezeit (das gibt es noch?)

-      in einer alten Kaffeerösterei den besten Kaffee in Hamburg trinken

-      aus einem nostalgischen Fahrzeug leckeres Eis kaufen und bei einem

Spaziergang durch die Speicherstadt genießen

-      Highlight: 3 Stunden Miniaturwunderland – auch ohne Wartezeit, aber viel zu kurz!

Zum Grillen um 18 Uhr in Köthel sind wir glücklicherweise noch rechtzeitig angekommen. Die Kötheler haben uns wie eine große harmonische Familie herzlich aufgenommen.

Wegen starken Regens sind am nächsten Tag die Wettkämpfe der Feuerwehr-Gruppen leider ausgefallen. Zum Mittag gab es ein leckeres Essen aus der Gulaschkanone.

Die Freizeit am Nachmittag haben wir genutzt, um bei Griem eine doppelte

Portion Eis zu löffeln.

Der Höhepunkt des letzten Abends war der Feuerwehrball, im Zelt, in Grönwohld. Hätte ich gewusst, dass ich hier tanzen sollte, hätte ich vorher geübt. Gott sei Dank fand die Hälfte der Tänze auf dem Boden sitzend statt. Unsere drei polnischen Gäste waren von dieser Form des Tanzens so angetan, dass sie ein Video mit in die Heimat genommen haben, um diese Tanzvariante unter ihren Kameraden zu verbreiten. Nach etlichen Metern Bier ist der Ball leider gegen 2 Uhr zu Ende gegangen.

Wie gewohnt, in familiärer Atmosphäre, begann der letzte Tag für manche viel zu früh bei einem Abschiedsfrühstück im Garten unter einem Baum. Anschließend wurden noch offizielle Geschenke ausgetauscht.

Ich werde diese kurze, aber intensive Zeit so schnell nicht vergessen.

 

Arek Grosfeld

                       Jugendaustausch  2019                 

 Amtsfest in Wieliszew 08-09.06.2019

 

Wie jedes Jahr hat Wieliszew ihre fünf Partnergemeinden (aus Deutschland, Italien, Griechenland,
Rumänien und Lettland) zum Amtsfest eingeladen. Eine kleine offizielle Delegation ist dieser
Einladung gefolgt. Die diesjährige Veranstaltung hat alles bisher dagewesene übertroffen. Bei
perfekten Wetter begannen die Feierlichkeiten mit einer großen Parade, in der auch wir mit
marschieren durften. Danach gab es für jeden etwas: Märchenspiele der Kindergartenkinder,
Folklore aus Tänzen und Gesängen von Schülern und weiteren regionalen Gruppen, Speis und
Trank aus den verschiedenen Ortschaften. Zum Abschluss traten zwei in Polen sehr gut bekannte
Stars mit ihren Shows auf, bevor der Tag mit einem riesigen Feuerwerk endete.

 

Europatag 2019 in Sèvre & Loire

Unsere französischen Nachbarn haben Gäste aus ihren Verschwisterungsgemeinden zum diesjährigen Europatag nach Le Loroux-Botteraux eingeladen.

Bei der offiziellen Veranstaltung am Samstag, den 11. Mai gab es zwei Höhepunkte:

Erstens wurden die beidseitigen Verträge zur Verschwisterung zwischen Sèvre & Loire in Frankreich und Ocna-Sibiului in Rumänien feierlich unterschrieben. Zum anderen wurden die Verträge mit dem Amt Trittau erneuert, da sich die kommunalen Strukturen in Frankreich geändert haben. Alle Vertreter der Partnergemeinden erhielten eine Plakette aus Metall mit dem neuen Emblem des Amtes.

Diese Feierlichkeiten wurden durch die verschiedenen Nationalhymnen einschließlich der Europahymne eingerahmt.

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Europaplatz 5
22946 Trittau

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