Amt Trittau Europakomitee
Amt Trittau Europakomitee

 

 Unsere Aktivitäten im Jahr 2019

 

 Im Jahr 2019 werden folgende Begegnungen mit unseren Verschwisterungs-Gemeinden stattfinden:

  • vom 13.06. bis 16.06.2019 Besuch einer großen Delegation aus Finnland (Saarijärvi)
  • vom 22.08. bis 26.08.2019 - Besuch aus England (Totton)
  • vom 04.10. bis 06.10.2019 Besuch unserer französischen Freunde - sowie gleichzeitig unserer polnischen Freunde zum diesjährigen Erntedankmarkt rund um die Trittauer Wassermühle
  • vom 06.12 bis 9.12.2019 Besuch der Trittauer Delegation in Frankreich, um den Weihnachtsmarkt in unserer Verschwisterungs- Gemeinde St. Julien de Concelles mit typisch deutschen Produkten zu bereichern
  • Alle Daten sind ungefähre Angaben und ohne Gewähr.
  • Bei Interesse einmal Gastgeber für unsere ausländischen Freunde zu sein oder an eine Reise teilzunehmen, kontaktieren Sie die
  • Europabeauftragte des Amtes Jessica Behn
  • unter : Tel.: 015207619010
  • oder per Mail: jessica.behn@europabeauftragte-trittau.de

 Ammtsfest in Wieliszew 08-09.06.2019

Treffen der Reiseteilnehmer der Tour nach Frankreich im Mai 2019

Europatag 2019 in Sèvre & Loire

Unsere französischen Nachbarn haben Gäste aus ihren Verschwisterungsgemeinden zum diesjährigen Europatag nach Le Loroux-Botteraux eingeladen.

Bei der offiziellen Veranstaltung am Samstag, den 11. Mai gab es zwei Höhepunkte:

Erstens wurden die beidseitigen Verträge zur Verschwisterung zwischen Sèvre & Loire in Frankreich und Ocna-Sibiului in Rumänien feierlich unterschrieben. Zum anderen wurden die Verträge mit dem Amt Trittau erneuert, da sich die kommunalen Strukturen in Frankreich geändert haben. Alle Vertreter der Partnergemeinden erhielten eine Plakette aus Metall mit dem neuen Emblem des Amtes.

Diese Feierlichkeiten wurden durch die verschiedenen Nationalhymnen einschließlich der Europahymne eingerahmt.

                       Jugendaustausch  2019                            Es sind noch 2 Plätze frei ...

 

Das Amt Trittau freut sich, 2019 erneut in den Sommerferien einen französisch-deutschen Jugendaustausch anbieten zu können.

 

Vom 12.- 19. Juli 2019 verbringen die deutschen Jugendlichen zwischen 14 -17 Jahren zuerst eine Woche mit einen aktiven bunten Programm mit ihren französischen Austauschpartnern/rinen im Amt Trittau.

 

Am 19. Juli geht es dann gemeinsam für eine spannende Woche an die Loire und Atlantikküste.

 

Bitte kontaktieren Sie die Europabeauftrage Jessica Behn bei Interesse für viele neue Erfahrungen und einen aktiven Austausch mit den Traditionen in Frankreich.

Mail: jessica.behn@europabeauftragte-trittau.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das deutsche und das französische Programm für unseren Austausch in

diesem Sommer stehen fest.

 

Beide  Länder befinden sich im Endspurt für die
Bewerbungen.

 

Die Betreuer freuen sich

auf abenteuerliche Tage

mit Euch.

Der Beginn einer langen Freundschaft?

 

Zum ersten Mal reiste ich mit einer Gruppe zu unserer Partnergemeinde nach Frankreich. Untergebracht war ich bei Marc und Marie-Jo in dem wunderschön gelegenen und nur aus fünf Häusern bestehenden Dorf Les Jaunaies. Da mein Abitur schon über 45 Jahre her ist, liegen meine Französischkenntnisse tief verschüttet. So mussten unsere Unterhaltungen auf Englisch geführt werden, denn weder Marc noch Marie-Jo konnten Deutsch. Doch ich hatte vergessen, wie schwierig auch das sein konnte: Marcs Aussprache eher französisch, sein Vokabular gering. Zum Glück fielen mir im Laufe der Zeit immer mehr französische Vokabeln und auch Redewendungen ein, sodass wir zum Schluss unsere Gespräche schon halb englisch halb französisch führen konnten. Schade, dass der Aufenthalt nicht länger war, zwei Wochen später hätte ich mich bestimmt wieder problemlos in ihrer Muttersprache unterhalten können.

Die Ankunft gestaltete sich etwas holprig. Aus beruflichen Gründen konnten nicht gleich alle von den Gastfamilien abgeholt werden. Wir Zurückgebliebenen gestalteten in der Zwischenzeit eine Stellwand mit Bildern und Informationen über Trittau. Da diese „Stellwand“ eher ein Metallgitter war, hatten wir zuerst Schwierigkeiten, unsere mitgebrachten Unterlagen anzubringen. Und oh weh – es gab nichts zu essen und zu trinken! Da einige zum Frühstück das letzte Mal etwas zu sich genommen hatten, machte sich dieses Fehlen unangenehm bemerkbar. Erst nach der offiziellen und sehr netten Begrüßung gab es gegen 9:30 Uhr einen späten, aber reichhaltigen Imbiss.

Überhaupt – Gastfreundschaft! Sowohl die Gemeinde Le Loroux-Bottereau als auch die verschiedenen Gastfamilien brachten sich regelrecht um: üppige und abwechslungsreiche Mahlzeiten, eine wunderschöne, von der Gemeinde organisierte Busfahrt an den Atlantik, unterschiedliche Sightseeing-Fahrten in die Umgebung oder nach Nantes mit den Gastfamilien, ein Eis für alle in Pornic am Atlantik ….

Bestimmt sehen wir uns nächstes Jahr wieder: Marc, Marie-Jo, Forence, Jean Claude, Michelle und wie sie alle heißen. Und ich hoffe, dass wir uns ihrer Gastfreundschaft würdig erweisen werden.

 

Elisabeth Liebau
 

Ein weiterer Reisebericht..

Jetzt etwas zu unserer Reise, vor ein paar Tagen hat mich unsere Bürgermeisterin - Ulrike Stentzler - gebeten vor der Sitzung des Gemeinderates und den anwesenden Bürgern Lütjensees etwas über unsere Frankreichreise zu erzählen.
An dieser Stelle möchte ich mich aber zuerst nochmals herzlichst für Jessica´s Engagement, die Arbeit
des Europa-Komitees und bei Arek Grosfeld für seinen Einsatz während der Reise bedanken.
 
Die Zuhörer im DGH lauschten aufmerksam meinen Worten, angefangen bei den eleganten offiziellen
Begrüßungen, über die Unterzeichnung der neuen Partnerschaften, bis hin zu den abschließenden
Umtrünken, dem "Leben wie Gott in Frankreich" unter dem Klang des französisch-bretonisch-und
rumänischen Musikzaubers. Der Tanzes-Lust wurde gefrönt und das Verlangen nach dem "Hamfelder
Oberförster" war so groß, dass kein Tropfen übrigblieb.
Die Familie "Secher", bei denen rumänische Freunde und ich zu Gast waren, haben wieder alles aus
Küche, Keller und Garten serviert, was zur Lebensfreude beitrug und unsere langen gemeinsamen
Spaziergänge durch Feld, Flur und Weinberge sicher stellte. Noch nie war mir Rumänien so nah!
 
Die Reise nach Pornic an den Atlantic und ein Grillfest mit vielen Gästen aus Rumänien und der
Nachbarschaft, waren die Krönung der Frankreichreise und das bei strahlendem Sonnenschein,
dem Duft des frisch gemähten Heus auf den umliegenden Feldern und den vielen Wildblumen entlang
der Wege und dafür geschaffenen Freiflächen.
Europa hat wieder ein Zeichen gesetzt. Alle teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und wir Erwachsenen,
so mein Eindruck,waren wieder bezaubert von dem, was Europa für uns bedeutet und
in Zukunft leisten kann!
 
Liebe Grüße
Eddi Sobina

Liebe Florence und lieber Jean-Paul,

ich hatte das große Glück, dass mir mit euch zwei kluge, sehr kluge und liebevolle Menschen zugeteilt wurden. Ich könnte mich bei euch bedanken und sagen, es hat mir gut gefallen, doch das wäre viel zu wenig. Die Politiker sprechen immer von großer Völkerverständigung und wissen eigentlich gar nicht, wie das funktionieren soll. Wir, und damit meine ich euch beide. Arek, Jolanta und mich, haben in eurem Haus praktiziert, was Völkerverständigung bedeutet. Das wird sicherlich auch in den anderen Gastfamilien so gewesen sein. Es hat mir bei Euch nicht nur gut gefallen, es war etwas, was ich nicht vergessen werde und dafür herzlichen Dank. Wenn ihr zu uns kommt, werden wir uns bemühen, gute Gastgeber zu sein. Möge es uns gelingen.

 

Viele Grüsse von Heinz

 

 Bürgerreise nach Frankreich/ Le Loroux Bottereau

09.05./ 10.05 bis 13.05./14.05.2019 

Bericht über eine lange französische Freundschaft.

 

 Die Realschule Trittau machte 1972 den ersten Schüleraustausch mit Loroux Bottereau. Der sollte 3 Wochen über Weihnachten und Neujahr  stattfinden.

Kurz vor Weihnachten 1972 stand Europa-Meier mit einem 14-jährigen zarten, kleinen Mädchen namens Marie-Francoise vor der Tür in der Lerchenstr. In Trittau und fragte, ob wir sie für eine Nacht aufnehmen könnten, denn die Gasteltern waren krank geworden. Natürlich haben wir zugestimmt, es sollte ja nur

für eine Nacht sein. Wir selber hatten zu dem Zeitpunkt genügend Platz und zwei Jungs im Alter von 9 und 7 Jahren, die natürlich kein Französisch sprachen. Marie sprach schon gut Deutsch und ich etwas Französisch. Herr Meier kam am nächsten Tag und hatte noch keinen Ersatz gefunden. Wir aber wollten sie gar nicht wieder hergeben, denn sie kam mit unseren Jungs gut zurecht. Später wussten wir auch: warum. Ihre Eltern haben in Frankreich immer Pflegekinder betreut, sie war die Alteste und hat auch schon zu Hause vieles geregeln. Es wurden wunderschöne, lustige 3 Wochen mit Schlittschulaufen auf dem Mühlenteich usw.

Dann fuhren mein Mann und ich Jahre später nach Frankreich und besuchten sie und ihre Eltern. Natürlich wurden wir zu Ihrer Hochzeit eingeladen und lernten

ihren Mann Didier kennen. Die Hochzeit war ein Erlebnis,

von der wir heute noch schwärmen.

Und welchen Beruf hat sie ergriffen? Natürlich : Lehrerin.

Dann kamen in Abständen 3 Kinder zur Welt und wir wurden,

aber alles genauestens informiert.

Der 20. Hochzeitstag wurde wieder groß gefeiert und wir waren dabei.

 

Die ersten Enkelkinder wurden geboren und im letzten Jahr feierten wir den 120. Geburtstag der beiden mit anschließendem Fahrradurlaub an der Loire.

Das war eine Reise, nachdem wir uns 46 Jahre kannten.

Jetzt bin ich ihre "Mère Allemand".

Ihre Mutter ist vor Jahren gestorben, aber ihr Vater ist heute 95 Jahre alt, wohlauf und hat mich ganz herzlich begrüßt.

 

Diese Reise habe ich auch dazu benutzt die neuen Enkelkinder kennen zu lernen. Marie und ihr Mann haben mich auf dieser Verschwisterungsfeier so gut

betreut, dass ich mich schon auf die nächste Reise freue,

die unsere Freundschaft noch vertiefen wird.

 

Ich kann nur jedem wünschen, so eine Erfahrung zu sammeln, zumal das Europacomitee Trittau auch diese Reise gut geplant und organisiert hatte.

 

Ihre Monika Punzius

 

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22946 Trittau

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