Amt Trittau Europakomitee
Amt Trittau Europakomitee

 

 

 Unsere Aktivitäten im Jahr 2019 

zum Nachlesen, Links unter " Termine "

 

  • Bei Interesse einmal Gastgeber für unsere ausländischen Freunde zu sein
  • oder an eine Reise teilzunehmen, kontaktieren Sie die
  • Europabeauftragte des Amtes Jessica Behn
  • unter : Tel.: 015207619010
  • oder per Mail: jessica.behn@europabeauftragte-trittau.de

Gelungener Jugendaustausch  Sommer 2019

Dieses Jahr fand nach 7-jähriger Pause wieder ein Austausch mit unserer französischen Partnergemeinde Sèvre & Loire statt. Eine Begegnung unter Jugendlichen ist uns für die Nachhaltigkeit unserer Europaarbeit wichtig, um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden zu fördern. Ziel dieses Jugendtreffens war es, die jungen Menschen zu motivieren, aktiv an der Gestaltung der Zukunft der Verschwisterungen und der Zukunft Europas mitzuwirken. Die Begegnung fand vom 12. Juli bis zum 19. Juli im Amt Trittau statt. Vom 19. Juli bis zum 27. Juli waren die Jugendlichen in der Partnergemeinde Sèvre & Loire. Sie waren in den Austauschfamilien untergebracht. Während der Aktivitäten waren immer vier Betreuer (zwei Deutsche - Hakima Vogt und Arek Grosfeld - und zwei Franzosen) anwesend und über die gesamte Zeit erreichbar.

Am Freitag, den 12.07. kamen die französischen Jugendlichen mit ihren Betreuern im Reisebus etwas verspätet nachmittags am Schützenplatz an. Dort wurden sie begrüßt und direkt in die Gastfamilien verteilt. Am Abend haben wir mit den Gastfamilien und Organisatoren in Grande gegrillt.

 

Am Samstag sind wir nach Hamburg gefahren, um dort das Rathaus zu besichtigen und an einer sehr lehrreichen Führung teilzunehmen. Anschließend konnten die Jugendlichen in gemischten Gruppen die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt erkunden.

 

Am Sonntag wanderten wir durch das Naturschutzgebiet Hahnheide, wo wir einige interessante Informationen über den Wald erhielten. Unterwegs wurde auch der Aussichtsturm „Langer Otto“ besucht. Wir haben einen schönen Tag im Wald und anschließend bei Simone im Garten verbracht.

Am Montag fand ein professionelles Survivaltraining in Grönwohld statt. Dabei wurden einfache Tricks zum Überleben im Wald gelernt. Da es kühl war, wurde gegen die Kälte heißer Tee organisiert.

 

Am Dienstag ging es morgens erst einmal nach Hohenfelde, um den Reiterhof von Familie Stamer zu besichtigen. 

 

Nachmittags machten wir uns auf nach Lütjensee zum Kreisjugendheim.

Die Fahrt dorthin klappte, trotz kleiner Probleme mit dem Bus gut, dank tatkräftiger Hilfe von Freiwilligen. Am späten Nachmittag wurden in kleinen Gruppen aktuelle politische Themen für die Diskussionsrunde für den nächsten Tag vorbereitet. Anschließend haben wir gegrillt, gespielt und abends eine Disco im Keller des Hauptgebäudes veranstaltet. 

 

Nach dem Frühstück am Mittwoch

wurde aufgeräumt und die Gruppe fuhr mit dem Bus direkt zur Gemeindeverwaltung Trittau zu einem Pressetermin 

und die geplante Europadiskussion.

Die Jugendlichen stellten ihre ausgearbeiteten Themen vor und bekamen zur Belohnung anschließend

ein Eis im Café Griem.

 

Zum Abschluss der Begegnung fuhren alle mit dem Bus

in den Hansapark  nach Sierksdorf und verbrachten

dort einen schönen Tag.

 

                              Am Freitagnachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Frankreich.

Am Samstag gegen 10:30 Uhr sind wir am Ziel angekommen, und zwar in Le Loroux-Bottereau. Dort wurden wir von den Gastfamilien erwartet, die für uns einen Willkommens-Brunch vorbereitet hatten. Dabei wurden wir vom Bürgermeister herzlich begrüßt.  ihren  nach Hause gefahren. Der Nachmittag stand nach der langen Busreise in den Gastfamilien zur freien Verfügung.

 

    Am Sonntag sind wir nach

Parthenay gefahren, wo  wir das internationale Spiele-Festival Flip besucht haben,

auf dem die Jugendlichen verschiedene Gesellschaftsspiele ausprobieren konnten.

 

Auch in den Gassen um den zentralen Platz gab es viele interessante Spiele,

neue und alte,

sogar historische.

 

Am Montagvormittag haben wir eine Rallye durch Le Loroux-Bottereau durchgeführt. Nach dem Mittagessen sind wir nach Le Pallet zum Museum Vignoble gefahren.

Wir haben den Weinanbau besichtigt, und am Ende wurde ein edler Traubensaft ausgeschenkt.

Danach sind wir zu einem Bio-Bauernhof nach La Remaudière gefahren, wo Ziegen gezüchtet werden. Dort konnten wir Ziegenkäse probieren. Der Tag war sehr informativ und interessant.

    Dienstag war unser Tag am Strand von Pornic.Die Jugendlichen konnten sich zwischen Kanufahren und Stand-Up-Paddling entscheiden. Es war mit 38° C sehr heiß an dem Tag, aber am Meer war es mit leichtem Wind gut erträglich.

Wir sind am Mittwoch nach Nantes gefahren. Dort haben wir zwei Fotorallyes unternommen.

Nach der Mittagspause haben wir die Maschinen der beweglichen Giganten,

die uns mit Wasser bespritzt haben. Schließlich waren wir im Zentrum von Nantes bummeln.

 

Am Donnerstagvormittag waren wir uns wieder

im Jugendtreff Le Labo in Le Loroux-Bottereau

und haben Gesellschaftsspiele gespielt.

 

Nach der gemeinsamen Mittagspause sind

wir zu einem Escape-Spiel in Le Landreau gefahren.

Abends gab es als krönenden Abschluss der Woche ein gemeinsames Picknick im Park in Saint-Julien-de-Concelles mit allen Gastfamilien und dem dortigen Verschwisterungskomitee.

Am Freitag ging es - mit einem vierstündigen Aufenthalt in Paris - in Richtung Heimat.

Am Hamburger ZOB haben uns die Eltern erwartet. Die Jugendlichen versprachen sich untereinander, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

 

 

Hakima Vogt und Arek Grosfeld

Besuch aus Finnland in Trittau - 2019

 

  Anläßlich des Besuches unserer finnischen Freunde aus Saarijärvi hatten auch wir 2 Finnen als Gäste, beide hießen mit Vornamen Matti.

Bei einem der beiden hatten wir vor Jahren auch einmal übernachtet,

und jetzt kam die Anfrage, ob er kommen und seinen Freund mitbringen könne. Beide Mattis

sind alte Freunde und hatten vor 50 Jahren in den Ferien bei einem Bauern in Neu Schönningstedt gearbeitet. In der Freizeit sind sie dann zu Fuß nach Reinbek getippelt. Sie erzählten uns, daß sie u.a. den Kuhstall ausmisten und Rüben ziehen mussten und dafür die Stunde  66 Pfennig bekamen. Nun wollten sie den Bauernhof wiederfinden, auf dem sie einst gearbeitet hatten. Das war allerdings nicht so leicht,

Neu Schönningstedt ist kein Bauerndorf mehr. Aber wir hatten Glück. Das Gebäude existiert noch, der Bauer war inzwischen ausgesiedelt und auch verstorben. Beide Mattis waren glücklich und strahlten wie zwei Schulbuben.

Und dann ging es los: "Weißt Du noch...?"

 

Selbstverständlich fuhren wir auch nach Reinbek und zeigten ihnen noch andere schöne Orte. Es waren schöne Tage. Unsere beiden Mattis, beide ernstlich krank, waren trotzdem lustig, und wir hatten viel Spaß zusammen. Besonders am Abend vor der Abreise, als wir uns mit Familie Stentzler und den temperamentvollen finnischen Damen, die bei ihnen zu Besuch waren, zusammentaten.

 

Besonders erwähnen möchte ich noch das Konzert in der Wassermühle. Hier spielten Schüler der Musikschule Concertino und 4 finnische Musikerinnen. Die Damen spielten das finnische Instrument Kantele und sangen dazu finnische Volkslieder. Nach dem Konzert gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein mit Speis' und Trank. Auch hier herrschte eine tolle Atmosphäre.

Wir hoffen sehr, daß wir unsere beiden Mattis beim nächsten Besuch in Saarijärvi wiedersehen werden und freuen uns schon jetzt darauf.

Jutta Schumann

Amtsfeuerwehrfest 2019

Ein Abenteuer, wohl mit Folgen…….Teil 2

Zwei Feuerwehren lernen sich kennen  

Das Abenteuer hat letztes Jahr im November begonnen, als drei Kötheler Feuerwehrleute spontan an der Bürgerreise nach Polen teilgenommen haben. Die Kötheler Feuerwehr hat das diesjährige Amtsfeuerwehrfest in Grönwohld zum Anlass genommen, die nette Feuerwehr aus Krubin, Amt Wieliszew, zum Gegenbesuch einzuladen.

Ich wurde gefragt, ob ich bei diesem Treffen als Übersetzer helfen kann. Ich habe mich auf diese Aufgabe gefreut, ohne zu wissen, was überhaupt auf mich zu kam.

Nach einer anstrengenden Nachtfahrt standen drei junge Leute um 3.30 Uhr vor meiner Haustür. Nach nur 5 Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück habe ich sie zu einer anstrengenden Sightseeing-Tour nach Hamburg entführt:

-      Landungsbrücken – mit Bierflasche in der Hand Schiffe begucken

-      Elphi besuchen – ohne Wartezeit (das gibt es noch?)

-      in einer alten Kaffeerösterei den besten Kaffee in Hamburg trinken

-      aus einem nostalgischen Fahrzeug leckeres Eis kaufen und bei einem

Spaziergang durch die Speicherstadt genießen

-      Highlight: 3 Stunden Miniaturwunderland – auch ohne Wartezeit, aber viel zu kurz!

Zum Grillen um 18 Uhr in Köthel sind wir glücklicherweise noch rechtzeitig angekommen. Die Kötheler haben uns wie eine große harmonische Familie herzlich aufgenommen.

Wegen starken Regens sind am nächsten Tag die Wettkämpfe der Feuerwehr-Gruppen leider ausgefallen. Zum Mittag gab es ein leckeres Essen aus der Gulaschkanone.

Die Freizeit am Nachmittag haben wir genutzt, um bei Griem eine doppelte

Portion Eis zu löffeln.

Der Höhepunkt des letzten Abends war der Feuerwehrball, im Zelt, in Grönwohld. Hätte ich gewusst, dass ich hier tanzen sollte, hätte ich vorher geübt. Gott sei Dank fand die Hälfte der Tänze auf dem Boden sitzend statt. Unsere drei polnischen Gäste waren von dieser Form des Tanzens so angetan, dass sie ein Video mit in die Heimat genommen haben, um diese Tanzvariante unter ihren Kameraden zu verbreiten. Nach etlichen Metern Bier ist der Ball leider gegen 2 Uhr zu Ende gegangen.

Wie gewohnt, in familiärer Atmosphäre, begann der letzte Tag für manche viel zu früh bei einem Abschiedsfrühstück im Garten unter einem Baum. Anschließend wurden noch offizielle Geschenke ausgetauscht.

Ich werde diese kurze, aber intensive Zeit so schnell nicht vergessen.

 

Arek Grosfeld

                       Jugendaustausch  2019                 

 

Das Amt Trittau freut sich, 2019 erneut in den Sommerferien einen französisch-deutschen Jugendaustausch anbieten zu können.

 

Vom 12.- 19. Juli 2019 verbringen die deutschen Jugendlichen zwischen 14 -17 Jahren zuerst eine Woche mit einen aktiven bunten Programm mit ihren französischen Austauschpartnern/rinen im Amt Trittau.

 

Am 19. Juli geht es dann gemeinsam für eine spannende Woche an die Loire und Atlantikküste.

 

Bitte kontaktieren Sie die Europabeauftrage Jessica Behn bei Interesse für viele neue Erfahrungen und einen aktiven Austausch mit den Traditionen in Frankreich.

Mail: jessica.behn@europabeauftragte-trittau.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das deutsche und das französische Programm für unseren Austausch in

diesem Sommer stehen fest.

 

Die Betreuer freuen sich

auf abenteuerliche Tage

mit Euch.

 Amtsfest in Wieliszew 08-09.06.2019

 

Wie jedes Jahr hat Wieliszew ihre fünf Partnergemeinden (aus Deutschland, Italien, Griechenland,
Rumänien und Lettland) zum Amtsfest eingeladen. Eine kleine offizielle Delegation ist dieser
Einladung gefolgt. Die diesjährige Veranstaltung hat alles bisher dagewesene übertroffen. Bei
perfekten Wetter begannen die Feierlichkeiten mit einer großen Parade, in der auch wir mit
marschieren durften. Danach gab es für jeden etwas: Märchenspiele der Kindergartenkinder,
Folklore aus Tänzen und Gesängen von Schülern und weiteren regionalen Gruppen, Speis und
Trank aus den verschiedenen Ortschaften. Zum Abschluss traten zwei in Polen sehr gut bekannte
Stars mit ihren Shows auf, bevor der Tag mit einem riesigen Feuerwerk endete.

 

Europatag 2019 in Sèvre & Loire

Unsere französischen Nachbarn haben Gäste aus ihren Verschwisterungsgemeinden zum diesjährigen Europatag nach Le Loroux-Botteraux eingeladen.

Bei der offiziellen Veranstaltung am Samstag, den 11. Mai gab es zwei Höhepunkte:

Erstens wurden die beidseitigen Verträge zur Verschwisterung zwischen Sèvre & Loire in Frankreich und Ocna-Sibiului in Rumänien feierlich unterschrieben. Zum anderen wurden die Verträge mit dem Amt Trittau erneuert, da sich die kommunalen Strukturen in Frankreich geändert haben. Alle Vertreter der Partnergemeinden erhielten eine Plakette aus Metall mit dem neuen Emblem des Amtes.

Diese Feierlichkeiten wurden durch die verschiedenen Nationalhymnen einschließlich der Europahymne eingerahmt.

Der Beginn einer langen Freundschaft?

 

Zum ersten Mal reiste ich mit einer Gruppe zu unserer Partnergemeinde nach Frankreich. Untergebracht war ich bei Marc und Marie-Jo in dem wunderschön gelegenen und nur aus fünf Häusern bestehenden Dorf Les Jaunaies. Da mein Abitur schon über 45 Jahre her ist, liegen meine Französischkenntnisse tief verschüttet. So mussten unsere Unterhaltungen auf Englisch geführt werden, denn weder Marc noch Marie-Jo konnten Deutsch. Doch ich hatte vergessen, wie schwierig auch das sein konnte: Marcs Aussprache eher französisch, sein Vokabular gering. Zum Glück fielen mir im Laufe der Zeit immer mehr französische Vokabeln und auch Redewendungen ein, sodass wir zum Schluss unsere Gespräche schon halb englisch halb französisch führen konnten. Schade, dass der Aufenthalt nicht länger war, zwei Wochen später hätte ich mich bestimmt wieder problemlos in ihrer Muttersprache unterhalten können.

Die Ankunft gestaltete sich etwas holprig. Aus beruflichen Gründen konnten nicht gleich alle von den Gastfamilien abgeholt werden. Wir Zurückgebliebenen gestalteten in der Zwischenzeit eine Stellwand mit Bildern und Informationen über Trittau. Da diese „Stellwand“ eher ein Metallgitter war, hatten wir zuerst Schwierigkeiten, unsere mitgebrachten Unterlagen anzubringen. Und oh weh – es gab nichts zu essen und zu trinken! Da einige zum Frühstück das letzte Mal etwas zu sich genommen hatten, machte sich dieses Fehlen unangenehm bemerkbar. Erst nach der offiziellen und sehr netten Begrüßung gab es gegen 9:30 Uhr einen späten, aber reichhaltigen Imbiss.

Überhaupt – Gastfreundschaft! Sowohl die Gemeinde Le Loroux-Bottereau als auch die verschiedenen Gastfamilien brachten sich regelrecht um: üppige und abwechslungsreiche Mahlzeiten, eine wunderschöne, von der Gemeinde organisierte Busfahrt an den Atlantik, unterschiedliche Sightseeing-Fahrten in die Umgebung oder nach Nantes mit den Gastfamilien, ein Eis für alle in Pornic am Atlantik ….

Bestimmt sehen wir uns nächstes Jahr wieder: Marc, Marie-Jo, Forence, Jean Claude, Michelle und wie sie alle heißen. Und ich hoffe, dass wir uns ihrer Gastfreundschaft würdig erweisen werden.

 

Elisabeth Liebau
 

Ein weiterer Reisebericht..

Jetzt etwas zu unserer Reise, vor ein paar Tagen hat mich unsere Bürgermeisterin - Ulrike Stentzler - gebeten vor der Sitzung des Gemeinderates und den anwesenden Bürgern Lütjensees etwas über unsere Frankreichreise zu erzählen.
An dieser Stelle möchte ich mich aber zuerst nochmals herzlichst für Jessica´s Engagement, die Arbeit
des Europa-Komitees und bei Arek Grosfeld für seinen Einsatz während der Reise bedanken.
 
Die Zuhörer im DGH lauschten aufmerksam meinen Worten, angefangen bei den eleganten offiziellen
Begrüßungen, über die Unterzeichnung der neuen Partnerschaften, bis hin zu den abschließenden
Umtrünken, dem "Leben wie Gott in Frankreich" unter dem Klang des französisch-bretonisch-und
rumänischen Musikzaubers. Der Tanzes-Lust wurde gefrönt und das Verlangen nach dem "Hamfelder
Oberförster" war so groß, dass kein Tropfen übrigblieb.
Die Familie "Secher", bei denen rumänische Freunde und ich zu Gast waren, haben wieder alles aus
Küche, Keller und Garten serviert, was zur Lebensfreude beitrug und unsere langen gemeinsamen
Spaziergänge durch Feld, Flur und Weinberge sicher stellte. Noch nie war mir Rumänien so nah!
 
Die Reise nach Pornic an den Atlantic und ein Grillfest mit vielen Gästen aus Rumänien und der
Nachbarschaft, waren die Krönung der Frankreichreise und das bei strahlendem Sonnenschein,
dem Duft des frisch gemähten Heus auf den umliegenden Feldern und den vielen Wildblumen entlang
der Wege und dafür geschaffenen Freiflächen.
Europa hat wieder ein Zeichen gesetzt. Alle teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und wir Erwachsenen,
so mein Eindruck,waren wieder bezaubert von dem, was Europa für uns bedeutet und
in Zukunft leisten kann!
 
Liebe Grüße
Eddi Sobina

Liebe Florence und lieber Jean-Paul,

ich hatte das große Glück, dass mir mit euch zwei kluge, sehr kluge und liebevolle Menschen zugeteilt wurden. Ich könnte mich bei euch bedanken und sagen, es hat mir gut gefallen, doch das wäre viel zu wenig. Die Politiker sprechen immer von großer Völkerverständigung und wissen eigentlich gar nicht, wie das funktionieren soll. Wir, und damit meine ich euch beide. Arek, Jolanta und mich, haben in eurem Haus praktiziert, was Völkerverständigung bedeutet. Das wird sicherlich auch in den anderen Gastfamilien so gewesen sein. Es hat mir bei Euch nicht nur gut gefallen, es war etwas, was ich nicht vergessen werde und dafür herzlichen Dank. Wenn ihr zu uns kommt, werden wir uns bemühen, gute Gastgeber zu sein. Möge es uns gelingen.

 

Viele Grüsse von Heinz

 

 Bürgerreise nach Frankreich/ Le Loroux Bottereau

09.05./ 10.05 bis 13.05./14.05.2019 

Bericht über eine lange französische Freundschaft.

 

 Die Realschule Trittau machte 1972 den ersten Schüleraustausch mit Loroux Bottereau. Der sollte 3 Wochen über Weihnachten und Neujahr  stattfinden.

Kurz vor Weihnachten 1972 stand Europa-Meier mit einem 14-jährigen zarten, kleinen Mädchen namens Marie-Francoise vor der Tür in der Lerchenstr. In Trittau und fragte, ob wir sie für eine Nacht aufnehmen könnten, denn die Gasteltern waren krank geworden. Natürlich haben wir zugestimmt, es sollte ja nur

für eine Nacht sein. Wir selber hatten zu dem Zeitpunkt genügend Platz und zwei Jungs im Alter von 9 und 7 Jahren, die natürlich kein Französisch sprachen. Marie sprach schon gut Deutsch und ich etwas Französisch. Herr Meier kam am nächsten Tag und hatte noch keinen Ersatz gefunden. Wir aber wollten sie gar nicht wieder hergeben, denn sie kam mit unseren Jungs gut zurecht. Später wussten wir auch: warum. Ihre Eltern haben in Frankreich immer Pflegekinder betreut, sie war die Alteste und hat auch schon zu Hause vieles geregeln. Es wurden wunderschöne, lustige 3 Wochen mit Schlittschulaufen auf dem Mühlenteich usw.

Dann fuhren mein Mann und ich Jahre später nach Frankreich und besuchten sie und ihre Eltern. Natürlich wurden wir zu Ihrer Hochzeit eingeladen und lernten

ihren Mann Didier kennen. Die Hochzeit war ein Erlebnis,

von der wir heute noch schwärmen.

Und welchen Beruf hat sie ergriffen? Natürlich : Lehrerin.

Dann kamen in Abständen 3 Kinder zur Welt und wir wurden,

aber alles genauestens informiert.

Der 20. Hochzeitstag wurde wieder groß gefeiert und wir waren dabei.

 

Die ersten Enkelkinder wurden geboren und im letzten Jahr feierten wir den 120. Geburtstag der beiden mit anschließendem Fahrradurlaub an der Loire.

Das war eine Reise, nachdem wir uns 46 Jahre kannten.

Jetzt bin ich ihre "Mère Allemand".

Ihre Mutter ist vor Jahren gestorben, aber ihr Vater ist heute 95 Jahre alt, wohlauf und hat mich ganz herzlich begrüßt.

 

Diese Reise habe ich auch dazu benutzt die neuen Enkelkinder kennen zu lernen. Marie und ihr Mann haben mich auf dieser Verschwisterungsfeier so gut

betreut, dass ich mich schon auf die nächste Reise freue,

die unsere Freundschaft noch vertiefen wird.

 

Ich kann nur jedem wünschen, so eine Erfahrung zu sammeln, zumal das Europacomitee Trittau auch diese Reise gut geplant und organisiert hatte.

 

Ihre Monika Punzius

 

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